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Albachten
Die beste Version der Geschichte, wie Albachten zu seinem Namen kam, geht so: Als der olle Missionar Liudger eines Tages von Münster aus nach Westen ging, um auch dort die Nachbarn zum christlichen Glauben zu bekehren, traf er die Bewohner des heutigen Albachtens randvoll besoffen an, gab sein Missionspläne auf und schimpfte: »Das sind doch alles Bacchanten!« Tja, mit Jüngern des Weingottes Bacchus lässt sich eben schlecht über christliche Enthaltsamkeit reden. Heute ist es wohl nicht mehr so arg, immerhin schart sich der Stadtteil um die nach Ludger benannte Kirche...

Wer den teilweise sanierten Gräftenhof Haus Wiek besucht, ahnt, wie es in Albachten vor der »2. Zerstörungswelle« aussah, mit der die Nachkriegsarchitekten das Werk der Royal Air Force fortsetzten. Fachwerkgebäude und Alleen fielen ab 1960 dem »Fortschritt« zum Opfer - und damit auch das Gesicht des Ortskerns. (Einiges davon wurde ab den 1980ern aufwändig rückgängig gemacht.)

Trotzdem ist Albachten ein beliebter Wohnort. Viele junge Familien richten sich in den Neubaugebieten ein, die auf den ehemaligen Landwirtschaftsflächen entstehen.

In Albachten pulsiert ein unvermutetes Kulturleben - hier spielt die Musik! Das liegt an der 1975 gegründeten Musikschule, an der über 500 Schüler Instrumente erlernen. Die Schule wird von einem Verein getragen, der fast genauso viele aktive Mitglieder hat!
Die Musikschüler profitieren zudem vom Kulturzentrum an der Hohen Geist in Albachten-Downtown, dass nicht nur einen viel genutzten Mittelpunkt für den Stadtteil bildet, sondern auch eine große Bühne für die Umsetzung der Musikstunden bietet.

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Übersichtskarte Albachten
Übersichtskarte Albachten
Bacchus
Bacchus
Haus Wiek
Haus Wiek
Musiker
Musiker
Neubausiedlung
Neubausiedlung