Bahnhofsviertel
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Das Bahnhofviertel geht im Norden bis zum Mauritztor. Das alte Torhäuschen bietet höchste Leonard-Lansink-Trefferquote. Gegenüber kämpft der Langschlaf... äh, Landschaftsverband um sein Bestehen in der Verwaltungspolitik. Nebenan war früher die Westdeutsche Landesbank, die zuletzt übergeschnappten Managern als privates Zockercasino diente. Heute leistet sich hier die NRW-Bank einen neuen Palast. Auf der anderen Straßenseite ist das PG, eines der viel zu wenigen zentralen Jugendzentren für alle, die zu alt für den Spielplatz und zu jung für die Disco sind. Zentrum des Bezirks ist der Hauptbahnhof des tollen, pünktlichen Unternehmens vom lieben Onkel Mehdorn. (Psst, das schreibe ich nur, weil er uns endlich einen neuen Bahnhof versprochen hat... aber haben wir das eigentlich schriftlich?) Was haben gewisse Lokalpolitiker damals nicht über die Idee des Fahrradparkhauses geschimpft! Heute sind alle verknallt in das Vorzeigeobjekt. Das südliche Ende des Viertels ist der Kreisel - aber nur die Hafenstraßenecke. Durch den Umbau werden alle Autofahrer einem Nerventest unterzogen. Wenn alles fertig ist, soll das Karussell mehr Sicherheit für Radfahrer bieten. Ob das klappt? Bisher haben jedenfalls alle Rezepte versagt... Durch die Glaspyramide an der Promenade geht es in die Hochschule für Musik, die schon so feingeistige Musiker absolvierten wie z.B. der Chef von »Roadrunner Records« - Plattenfirma von Metal-Stars wie Megadeth und Slipknot! Die neu gestaltete Engelenschanze freut Punks & Penner. Hier steht übrigens Münsters allererste Skulptur, gegen die 1973 ein Proteststurm konservativer Ablehnung tobte! Aus dieser grotesken Geschichte entstand schließlich Münsters Skulpturenausstellung. [zurück zum Verteilerplan [zurück zur Linkliste] |
Das Torhäuschen |
Hauptbahnhof von vorne
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Der viel diskutierte Kreisel
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Glaspyramide vor der Musikhochschule
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nochmal Bahnhof aus einer anderen Perspektive
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