Josefsviertel
Von der City aus beginnt das Josefsviertel am Kreisel. Die Bürger des Viertels verhinderten mit großer Vehemenz den Plan, unter dem Kreisel ein Parkhaus zu graben und versenkten dabei auch fast noch den Oberbürgermeister... Am Kanonengraben stößt der Bezirk bis an den Aasee. Hier führte in den 1980ern der legendäre »Kaufrausch« die Second-Hand-Mode in Münster ein. Daneben ist der honorige Zwei-Löwen-Club, indem Münsters Rotarier ein lokalpolitisches Rad drehen... |
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Schlagader des Viertels ist die Hammer Straße. Zur Belle Epoque hieß
sie Hammer Chaussee und war eine richtige Prachtstraße. Davon ist wegen
des Ladensterbens nicht mehr viel übrig. Da hilft auch kein
Straßenfest. Leider sind daran auch die Josefsviertler schuld, die
lieber im Billigdiscounter kaufen, als beim Einzelhändler nebenan.
Im Hochbunker neben der Marienschule lagert die Stadt ihre Weihnachts-Leuchtstrippen. Geheimtipp: Der alte Park gegenüber. Am Hermannplatz kommt beim Bierchen am Kiosk echtes Kiez-Flair auf. An der Hammer Str.37 war bis vor kurzem die Lunabar, die einen neuen Trend in der Szenegastronomie etabliert hat. 10 bis 20 Jahre zuvor war in diesem Haus die berüchtigte Kronenburg: Eine linksextreme Kommune mit vier Groß-WG‘s plus Kneipe – der Alptraum für Münsters Bürger und Polizei! Als Punk noch neu war, war hier die Zentrale der lokalen Stachelkopf-Szene. Eine aktuelle Szenezentrale ist heute am alten Güterbahnhof: Neben der Disco Amp, die auch in der na dann... mit kultigen Kleintieren wirbt, ist u.a. das neue Proberaumzentrum. Dieser äußere Zipfel des Viertels soll sich langfristig verändern: Die beiden alten Eisenbahnbrücken an der Hafenstraße, die jetzt ein Nadelöhr für den täglichen Berufsverkehrsstau bilden, sollen pers-pektivisch abgerissen und durch breitere ersetzt werden. Aber bis dahin fließt sicher noch viel Wasser durch den Kanonengraben... [zurück zum Verteilerplan [zurück zur Linkliste] |
Caritaspark |
Hermannplatz |
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ne Punkerin |
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