Nokan - Die Kunst des Ausklangs

(mex) Der junge Daigo (Masahiro Motoki) wollte eigentlich Karriere machen, als Cellist in einem Symphonieorchester in Tokio. Als er erkennt, dass sein Talent für diesen Traum möglicherweise nicht ausreicht, zieht er gemeinsam mit seiner Frau Mika (Ryoko Hirosue) zurück in sein Heimatdorf.
Die Mutter ist dort schon vor Jahren gestorben, an seinen Vater, der früh die Familie verließ, kann er sich kaum erinnern. Aus wirtschaftlicher Not heraus nimmt er einen Job bei einer Agentur an, die die Durchführung des traditionellen Nokan-Rituals, bei der Verstorbene vor ihrer Bestattung vor den Augen der Hinterbliebenen gewaschen, angekleidet und geschminkt werden, als Dienstleistung anbietet.
Und da auch die japanische Gesellschaft mit ihrer Beziehung zu allem, was mit dem Tod in Verbindung steht, nicht immer im Reinen ist, verheimlicht Daigo seiner Frau sein neues Berufsfeld. Aber sein Leben wird eine große Veränderung erfahren...
Regisseur Yojiro Takita zieht in diesem Film, mit dem er in diesem Jahr den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann, alle Register. Ist die erste Hälfte, in der Daigo mit eigenen Bedenken, Ängsten und Vorurteilen zu kämpfen hat sehr schwarzhumorig angelegt, so sollte für den weiteren Verlauf ein frisches Päckchen Tempos bereitgehalten werden.
Sehenswert.
130 MinutenDie Mutter ist dort schon vor Jahren gestorben, an seinen Vater, der früh die Familie verließ, kann er sich kaum erinnern. Aus wirtschaftlicher Not heraus nimmt er einen Job bei einer Agentur an, die die Durchführung des traditionellen Nokan-Rituals, bei der Verstorbene vor ihrer Bestattung vor den Augen der Hinterbliebenen gewaschen, angekleidet und geschminkt werden, als Dienstleistung anbietet.
Und da auch die japanische Gesellschaft mit ihrer Beziehung zu allem, was mit dem Tod in Verbindung steht, nicht immer im Reinen ist, verheimlicht Daigo seiner Frau sein neues Berufsfeld. Aber sein Leben wird eine große Veränderung erfahren...
Regisseur Yojiro Takita zieht in diesem Film, mit dem er in diesem Jahr den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann, alle Register. Ist die erste Hälfte, in der Daigo mit eigenen Bedenken, Ängsten und Vorurteilen zu kämpfen hat sehr schwarzhumorig angelegt, so sollte für den weiteren Verlauf ein frisches Päckchen Tempos bereitgehalten werden.
Sehenswert.
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